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Saturday, July 2, 2011

Tauchen in der Mangrove Bay

Tag 4: Tauchen am Hausriff Mangrove Bay


IMG_0381Nachdem wir den Vormittag mit warten auf den Arzt verbracht hatten, konnten wir um 13 Uhr endlich unseren ersten Tauchgang für den heutigen Tag machen. Von Marion und Norbert bekamen wir den Tipp, das wir mit 180° Kompasskurs in Richtung Seegraswiese tauchen sollen, denn dort befindet sich ein Block bespickt mit Garnelen und Muränen. Na das ließen wir uns natürlich nicht 2 Mal sagen. Also rauf mit der Flasche und ab ins Wasser. Wir tauchten ab auf 20 Meter Tiefe, um dann mit Kompasskurs in die Seegraswiese rein zu tauchen. Nach 8 Minuten Tauchzeit fanden wir den Block in einer Tiefe von 28 Meter. Jetzt hieß es neben dem Fotografieren auch noch die Nullzeit und das Finimeter im Auge zu behalten. Der Block wurde von mindestens 3 Arten von Garnelen besiedelt. Den gebänderten Scherengarnelen, Tanzgarnelen und Höhlen-Partnergarnelen. Des Weiteren waren dort 2 Riesenmuränen, sowie 2 graue Muränen mit anzutreffen. Gigantisch dieses Schauspiel von dem man eigentlich nicht genug bekommen konnte. Wäre da doch nicht die Nullzeit und das Finimeter. Man konnte zuschauen wie bei jedem Atemzug der druck auf der Flasche immer geringer wurde. Bei 100bar auf der Flasche und einer Tauchzeit von 25 Minuten machten wir uns dann auf den Rückweg.

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Dort trafen wir am Ende der Seegraswiese noch auf eine große Karettschildkröte. Hui da ist man schon hin und hergerissen, fotografieren ja … nein, der Druck auf der Flasche langt er oder nicht … aber ich entschied mich natürlich für´s fotografieren. So ein tolles Tier bekommt man ja schließlich nicht alle Tage vor die Linse.

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Nach dem ein paar schöne Fotos im Kasten waren setzten wir den Aufstieg weiter fort und machten unseren Sicherheitsstopp im 5 Meterbereich des Hausriffs. Den Tauchgang beendeten wir dann nach 60 Minuten. Jetzt gönnten wir uns erst einmal eine kleine Stärkung und tankten noch etwas Mittagssonne an der Strandbar. Die Zeit verging und und so machten wir uns gegen 16 Uhr erneut auf zu einem Tauchgang. Dieser, wie sollte es auch anders sein, führte uns erneut zum Garnelenblock. Auf dem Weg dorthin trafen wir zuerst auf die Schildkröte. Wir tauchten weiter zum Block und schauten dort dem Treiben zu. Fasziniert von den tollen Eindrücken ging es nach 30 Minuten dem langsamen Aufstieg entgegen. Auf dem Weg nach oben trafen wir in 20 Meter Tiefe auf große Exemplare von Feuerfischen.

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Wir setzten den Aufstieg weiter fort. Da die Sonne mittlerweile schon einen niedrigen Stand hatte, ließen sich tolle Aufnahmen machen. Mit der Sonne im Hintergrund gibt es tolle Effekte, aber seht einfach selbst.

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Wir machten gerade unseren Sicherheitsstopp als Anke noch 2 schöne Exemplare von Drachenköpfen entdeckte.

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Nachdem auch diese im Kasten waren und unsere Zeit vom Sicherheitsstopp abgelaufen war, setzten wir unseren Aufstieg weiter fort und beendeten nach 60 Minuten den Tauchgang. Das lange warten auf den Arzt wurden mit 2 tollen Tauchgängen dafür belohnt.

Hier noch ein paar Info´s zu den Tauchgängen:
Daten zum 1.TG: Tiefe 27.4m, Tauchzeit 60min., Temp. Land/Wasser 32°C/26°C
OFP: 1:49 Std.
Daten zum 2.TG: Tiefe 27.7m, Tauchzeit 70min., Temp. Land/Wasser 32°C/26°C

Thursday, May 3, 2007

Die Familie der Drachenköpfe (Scorpaenidae)

Die Drachenköpfe (Scorpaenidae), die giftigen Arten werden auch Skorpionfische genannt, sind eine Familie der Panzerwangen (Scorpaeniformes). Die meisten Arten sind dämmerungsaktiv, einige Arten der meist in kalten Meeresgebieten lebenden Unterfamilie Sebastinae, darunter der Rotbarsch (Sebastes marinus), sind von großer fischereiwirtschaftlicher Bedeutung.

Afrikanischer Feuerfisch

 


Gewöhnlicher Rotfeuerfisch

 


Indischer Feuerfisch (Pterois miles)

 

  • Der Rotfeuerfisch (Pterois miles) ist im Roten Meer und im Indischen Ozean verbreitet. Er kommt bis in eine Wassertiefe von 50 Meter vor. Nachts und in der Dämmerung jagt er nach Fischen und Krebsen. Tagsüber zieht sich der Rotfeuerfisch in Höhlen und unter große Korallenstöcke zurück.

  • Der Rotfeuerfisch hat einen seitlich abgeflachten Körper mit extrem langen Flossenstrahlen an der vorderen Rückenflosse und den Brustflossen. Die Färbung des Körpers ist Rotbraun mit weißen Querlinien.

  • Seine stacheligen Strahlen der Rückenflosse enthalten ein starkes Gift, welches zu schmerzhaften Verletzungen führt. Sein Verhalten ist jedoch nicht aggressiv.

  • Die nachtaktiven Tiere können von Schnorchlern und Tauchern am besten nachts und kurz vor dem Sonnenuntergang beobachtet werden.

Bilder: Sascha Müller | Text: Wikipedia - Indischer Rotfeuerfisch

Strahlen-Feuerfisch