Sonntag, 17. Juni 2012

Tauchen im Marx Weiher

Über den heutigen Tauchgang gibt es nicht viel zu schreiben. Der See hat einen erhöhten Stand aufgrund des vielen Regens und dem hohen Rheinstandes. Dadurch hat sich die Sicht extrem verschlechtert. Die Sicht betrug auf den ersten 5 Meter gerade einmal 0-2m. Tiefer wurde es immer kälter, aber dafür auch etwas besser. Alles in allem haben wir nach 30 Minuten den Tauchgang abgebrochen.

Hier noch ein paar Info´s zu dem Tauchgang:
Daten zum TG: Tiefe 8.8m, Tauchzeit 30min., Temp. Land/Wasser 22°C/12°C, Sicht 0-2m

Sonntag, 10. Juni 2012

Tauchen im Marx Weiher

Unser heutiger Unterwasserspaziergang führte uns in Richtung Seemitte, um an diversen Baumstämmen Makroaufnahmen von den Kleinstlebewesen zu machen. Die Sicht im Einstiegsbereich war katastrophal. Dafür wurde sie umso besser, je tiefer wir tauchten. Leider wurde es auch zunehmend kälter. Bei 8°C blieb das Thermometer stehen *brrrr*. In 11m Tiefe fotografierte ich also die ein oder anderen Kleinstlebewesen wie Polypen, Wasserasseln und kleine Muscheln.
 
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Nach einer gefühlten Ewigkeit für Anke tauchten wir in Richtung Hechtwurzel. Auf dem Weg zur Wurzel entdeckte Anke das Telefon mit der Gedenktafel (siehe dazu meine Blogeinträge vom 3.Aug. 2011 und 11.Sept. 2011). Ziemlich zerstört und nicht mehr dort wo es einst mal war.
 
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Wir erreichten die Hechtwurzel und tauchten weiter in Richtung Ruderboot. Dort trafen wir auf 2 verspielte Schleien, denen wir eine Zeitlang zuschauten. Die Schleien kamen bis auf wenige Zentimeter auf uns zu, schauten uns an, umrundeten uns und wühlten im Schlamm herum. Einfach großartig so etwas mit anzuschauen.
 
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Alles hat auch mal ein Ende und so machten wir uns auf den Rückweg zum Einstieg. Nach einer Stunde Tauchzeit entstiegen wir dem Wasser und packten unsere Ausrüstung zusammen. Bei einem gemütlich Mittagessen am Rheinblick ließen wir den Tauchgang Revue passieren.
 
Hier noch ein paar Info´s zu dem Tauchgang:
Daten zum TG: Tiefe 11.8m, Tauchzeit 63min., Temp. Land/Wasser 20°C/8-20°C, Sicht 2-7m

Mittwoch, 6. Juni 2012

Tauchen im Gänsedrecksee

Antauchen im Binsfelder Gänsedrecksee. Der See ist seit 1.6. aus seinem langen “Winterschlaf” erwacht und so waren wir neugierig wie sich der See so über die Monate entwickelt hat. Für Anke und mich buchte ich somit 2 Kontingente für diesen Tag.

Am See inspizierten wir zuerst den Einstieg. Der Weg zum See war geräumt, die Treppen etwas holprig und das Wasser schien klar. Also stand einem Tauchgang nichts mehr im Wege.

Vom Einstieg tauchten wir in eine Tiefe von ~7m ab. Von dort aus ging es am linken Ufer entlang. Es dauerte nicht lange und so erreichten wir das versenkte Ruderboot.

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Nach einem kurzen Stopp und ein paar Bilder später ging unser Unterwasserspaziergang weiter. So langsam kam die große Tonvase in Sichtweite. Diese stand ebenfalls noch an ihrer Stelle und es tummelten sich um sie herum etliche Flussbarsche sowie eine große Schleie.

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Unser Ziel für den heutigen Tauchgang war der große Baumstamm. Diesen erreichten wir nach ca. 40 Minuten gemütlichstem tauchen. An der Wurzel entdeckte Anke mehrere neugierige Sonnenbarsche.

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Nun hieß es langsam den Rückweg antreten. Wir tauchten im 3-5m Bereich an diversen bizarren Wurzel und Geästen zurück.

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Gegen Ende des Tauchgangs machten wir noch am 2. versenkten Ruderboot halt. Auch dort wimmelte es nur so von Rotfedern, Fluss- und Sonnenbarschen.

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Nach 75 Minuten beendeten wir das Tauchen für diesen Tag. Wir entstiegen dem See im Regen und stiefelten vor zum Parkplatz, wo wir fix unsere Ausrüstung verpackten, um uns dann anschließend auf den Heimweg zu machen.

Hier noch ein paar Info´s zu dem Tauchgang:
Daten zum TG: Tiefe 7.4m, Tauchzeit 75min., Temp. Land/Wasser 17°C/15°C, Sicht 2-6m

Sonntag, 3. Juni 2012

Tauchen im Marx Weiher

Am heutigen Morgen standen die Zeichen noch auf schlecht Wetter. Das Thermometer zeigte 15°C an und der Himmel war schwarz-grau gefärbt. An tauchen wollte man jetzt nicht gerade denken. Wir entschieden uns aber trotzdem dazu. Anke und ich fuhren gegen 12°° Uhr an den See. Der Himmel machte sich allmählich etwas auf und hier und da blitzten auch schon ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolken. Nachdem wir am See angekommen und einen Parkplatz in erster Reihe bekommen haben, stiefelten wir runter ans Wasser und verschafften uns zuerst einmal einen Überblick am Einstieg. Ein paar Taucher waren gerade dabei 3 Sicherheitsbojen zu schießen und so schauten wir dem Ganzen erst einmal etwas zu. So nun waren wir aber so langsam dran uns tauchfertig zu machen. Also hoch ans Auto, Ausrüstung montieren, rein ins Neopren und erneut runter, aber diesmal rein ins Wasser.

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Unser Unterwasserspaziergang ging mit Kompasskurs in Richtung Seemitte. Wir tauchten ab in eine Tiefe von 11m und erfreuten uns einer fast glasklaren Sicht und einer Saukälte. Ja es herrschten 8°C da unten. Gerade weil die Landschaft dort unten so skurril ausschaut, dachte man zuerst einmal nicht an die Kälte. Es wimmelte nur so von kleinen Krebstieren und Wasserasseln. Ebenso gab es Süßwasserschwämme zu sehen.

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Irgendwann schlugen wir dann Kurs in Richtung rechtem Seeufer ein und kamen an der großen Hechtwurzel heraus. Unser Spaziergang ging weiter bis zum Ruderboot und noch etwas weiter. Der Tauchcomputer zeigte 40 Minuten an und so machten wir uns langsam wieder auf den Rückweg. Dort trafen wir auf zahlreiche kapitale Hechte, Babyhechte und 2 Schleien. Sichtlich durchgefroren erreichten wir nach fast 70 Minuten den Einstieg und beendeten unseren Tauchgang.

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Die Sonne lachte immer mehr und so konnten wir unsere Tauchausrüstung schön zum Trocknen auslegen, denn am Abend stand ja noch ein Nachttauchgang an. Zahlreiche Freunde waren heute am See. Kersten, Kathrin, Peter, sowie Arno und Christiene. Später kam noch Uwe dazu. So verging der Mittag recht fix und es näherte sich so langsam der Abend. Gegen 18°° Uhr hieß es Abendessen auf der Terrasse vom Rheinblick. Nach einem leckeren Essen und jeder Menge Small-Talk hieß es für Anke und mich fertigmachen zum Abtauchen. Während wir uns fertig machten, kam Claus, einer meiner Blogleser, auf uns zu.

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Voll aufgerödelt und bewaffnet mit Tauchlampen ging es zum Nachttauchgang. Unsere Tour ging in der Dämmerung am rechten Ufer entlang. An der großen Hechtwurzel stand sogar ein kapitaler Hecht. Wow schon lange keinen mehr dort gesehen. Weiter ging es in Richtung versenktem Ruderboot. Nach 40 Minuten drehten wir und tauchten in völliger Dunkelheit zurück.

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Auf unserem Rückweg entdeckten wir 2 große Aale, diverse Hechte, Flussbarsche und -krebse. Immer mehr Taucher kamen uns entgegen und die Sicht verschlechterte sich in Richtung Einstieg immer mehr. Wir erreichten nach 70 Minuten Tauchzeit den Einstieg und beendeten unseren Tauchgang.

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Nun hieß es die Ausrüstung verpacken und heimfahren. Damit neigte sich der Tag dem Ende zu.

Hier noch ein paar Info´s zu den Tauchgängen:
Daten zum 1.TG: Tiefe 10.7m, Tauchzeit 68min., Temp. Land/Wasser 20°C/8-20°C, Sicht 5-8m
OFP: 6:32 Std.
Daten zum 2.TG: Tiefe 8.4m, Tauchzeit 70min., Temp. Land/Wasser 20°C/11-20°C, Sicht 5-8m