Montag, 24. Mai 2010

Tauchen im Vogelstang See

Tauchen mit Anke im Vogelstang See. Ein ziemlich unspektakulärer Tauchgang, aber mit einer Top Sichtweite von 6-7 Meter o_O. Nach dem Abtauchen hatten wir einen Flusskrebs der ziemlich schnell das Weite suchte, als ich auf den Auslöser drücken wollte. Weiter ging es zur Pumpstation und noch ein Stückchen weiter. Leider gab es keinen Wels zu sehen. Auf dem Rückweg gab es dann noch einen Karpfen und einen Flusskrebs der zuerst vor die Linse wollte, aber dann doch die Nase nach ein paar Minuten voll hatte und mehr auf das Kameragehäuse fixiert war und dieses am liebsten angegriffen hätte.



 


Hier noch ein paar Info´s zu dem Tauchgang:
Daten zum TG: Tiefe 5.3m, Tauchzeit 60min., Temp. Land/Wasser 28°C/19°C

Samstag, 22. Mai 2010

Tauchen im Walthersee

Erster Tauchgang nach unserem Ägyptenurlaub. Anke und ich haben uns mit Kathrin am Walthersee verabredet. Geplant waren 2 Tauchgänge, aber da der erste einmal um den See ging und auch 97 Minuten dauerte, langte uns dies. Der See hatte zum Teil 0 Sicht. Gesehen haben wir Flusskrebse, kleine Flussbarsche, Fischlaich, und 2 schöne Zander. Am Ende des Tauchgangs gab es dann noch ein paar Seerosen mit Süsswasserpolypen.

 


 



 


 


 

Hier noch ein paar Info´s zu dem Tauchgang:
Daten zum TG: Tiefe 5.3m, Tauchzeit 97min., Temp. Land/Wasser 21°C/16°C

Montag, 17. Mai 2010

Holiday Inn & Ducks Diving Center - Reisebericht

Reisezeit: 09.05.-16.05.2010 | 04.07.-11.07.2010 | 02.10-09.10.2011

Ziel: Hotelanlage "Holiday Inn" bei Safaga in Ägypten

Anreise:
Mit dem Flugzeug ging es von Frankfurt nach Hurghada. Wir erreichten unser Flugziel, den Flughafen von Hurghada nach 4 Std. Am Flughafen angekommen wurde man mit dem Bus zum Terminal gefahren, hier wurde man auch schon von einem Mitarbeiter des Reiseunternehmens begrüßt, er klebte fix das Visum in den Reisepass und lotste einen schnell zur Einreisekontrolle. Nachdem die Kontrolle passiert war wartete man noch auf den Koffer sowie auf das Tauchgepäck. Wie auch der letzte Koffer da war ging es raus aus dem Flughafen in Richtung Bus mit dem es dann zum Hotel ging. Die Fahrt zur Hotelanlage dauerte etwa 45 Minuten und verging sehr angenehm im klimatisierten Bus.

Ankunft:
Im Hotel angekommen wurden die Formalitäten erledigt und der Zimmerschlüssel übergeben. Unsere Koffer wurden direkt auf das Zimmer gebracht.

Zimmer:
Wir hatten ein wunderschönes Zimmer mit direktem Meer- und Gartenblick. Das Zimmer wie auch das Badezimmer war sehr geräumig und sauber.

Essen:
Ja, hier kommt das Wichtigste, das Leibliche Wohl der Gäste. Frühstücksbuffet gibt es bis 10°° Uhr. Wer über Mittag etwas essen möchte, kann dies ab 13°° Uhr tun. Das Abendessen ab 19°° Uhr in Form eines Buffet.

Tauchbasis:
Angemeldet hatten wir uns schon über die Homepage von Ducks Diving Center. Vor Ort ging der Papierkram auch sehr flott. Lutz begrüßte uns und erklärte uns alles rund um die Tauchbasis. Wir bekamen unsere Boxen für die Tauchausrüstung und machten auch gleich für den nächsten Tag unseren ersten Tauchgang klar. Sehr angenehm war auch das auf einen Checkdive verzichtet wurde, somit konnte man gleich von Anfang an seinen ersten Tauchgang genießen.



  


Hausriff:
Die Hausriffkarte war direkt vorne beim Trockenraum an die Wand gemalt und für unter Wasser konnte man von der Tauchbasis extra noch eine kleine Karte bekommen um sich beim Tauchen besser orientieren zu können. Eine super Idee.



Bootstauchgänge:
Es stehen für Bootstauchgänge bis zu 7 Boote bereit.

Bonsai:
Er kam, sah und schleppte eifrig die Tauchausrüstung. Der fleißigste Mitarbeiter der Tauchbasis. Er schleppte zu jeder Tageszeit die Ausrüstung der Taucher zum Boot und wieder zurück.

 



Trockenraum:
Es gibt 2 kleine Reinigungsbecken mit einer antibakterielle Lösung für die Atemregler, sowie ein großes Reinigungsbecken für Jackets, Anzüge, Flossen ... zum Aufhängen sind genügend Kleiderbügel.

Kompressorraum:
Sehr sauber und stets hilfsbereites Personal zur Seite. Für das Messen der Nitroxflasche liegt ein Messgerät parat. Bei Bootsausfahrten liegt auf dem Boot ein Messgerät aus.

Tauchen:
Bei Onlineanmeldung gibt es 10% auf die Endabrechnung. Für brevetierte Taucher steht ohne Aufpreis Nitrox zur Verfügung. Zur Info: Es werden pro Tauchtag 3,- Tax berechnet. Briefing erfolgte auf dem Sonnedeck des Boots direkt am Tauchspot, danach wurden die Buddy Teams zusammengestellt bzw. wurde gefragt wer alleine mit seinem Buddy tauchen möchte, oder mit dem Guide mit wollte.

Tauchspots dir man ohne Bedenken empfehlen kann:
- Shab Tobia Arba Tauchen bei den 7 Türmen.

Sonntag, 16. Mai 2010

Tauchurlaub im Holiday Inn bei Safaga/Ägypten vom 9.Mai - 16.Mai 2010

Tag 1: Tauchen am Hausriff

Endlich war es soweit... heute morgen der lang ersehnte erste Tauchgang mit Anke im lauwarmen Wasser. Nachdem wir von Lutz von den Ducks noch ein kurzes Briefing zum Hausriff bekommen haben, bauten wir auch schon unsere Ausrüstung zusammen. Rein in den Anzug ... 7mm ... oh je das wird warm ... aber es sollte sich im Verlauf des Urlaubs herausstellen das es eine gute Wahl war, den dicken mit auf die Reise zu nehmen. Bepackt mit der Kamera in der Hand watschelten wir auf dem Bootssteg zur Treppe um dann ins Wasser hinab zu steigen. Jetzt hieß es abkühlen und nach 3-4 Minuten setzten wir auch schon unsere Maske auf und tauchten am Hausriff ab.


Die ersten Fische ließen auch nicht lang auf sich warten und wir entdeckten Blaupunktrochen und eine Rote Krake gleich bei den ersten Korallenblöcken.


Etwas weiter entdeckten wir dieses seltsame Gebilde, zuerst vermuteten wir einmal das es sich um Fischeier handelt, aber jetzt wissen wir, das es sich um eine Blasenkoralle (plerogyra sinuosa) handelt.


Auf unserer Unterwassertour sahen wir noch diese 2 turtelnden Eidechsenfische, aber immer mit einem kritischen Auge, was die 2 Taucher hier wohl gerade vor haben.

 

Nach 40 Minuten Tauchzeit machten wir uns dann auf den Rückweg, dabei entdeckten wir in einer Nische diesen knuffigen riesigen Igelfisch. Es sah ganz so aus als würde er uns zulächeln.


Kurz vorm Ausstieg sahen wir noch diese Porzellanschnecke und im Seegrass eine für mich unbekannte kleine, klitzekleine Art. Ich schätze mal nicht größer als 1cm und es schwabbelte wie eine Qualle.

 

Der Tauchgang war beendet und wir verstauten unsere Ausrüstung in unserer Box, anschließend gingen wir mit tollen Eindrücken vom Tauchgang zu unserem Mittagessen.

Nach einer Pause von 3 Stunden machten wir uns dann auf zum zweiten Tauchgang des Tages. Gleich beim Abtauchen am Steg sahen wir einen Schwarm von 3 Feldermausfischen.


Unsere Tour führte wieder um die Korallenblöcke und diversen Löchern im Boden, wo wir auch das ein oder andere mal einen Fisch heraus schauen sahen.

 

Vorsichtig tauchte ich über einen Blaupunktrochen um diesen mal etwas genauer zu fotografieren. Wie man auf dem Bild erkennen kann ließ er sich auch ziemlich nah fotografieren.


Auf dem Rückweg schauten wir uns noch ein paar Maskenfalterfische und einen Baskenmützen-Zackenbarsch an

 

An den super schönen bewachsenen Stahlsäulen gab es diese Klunzingers Weichkorallen ...

 

... sowie diese Prachtsternschnecke auch genannt Ring-Chromodoris.


Der Tauchgang war beendet und der erste Tauchtag neigte sich allmählich dem Ende. wir waren schon gespannt, was wir wohl am nächsten Tag entdecken werden.

Hier noch ein paar Info´s zu den Tauchgängen:
Daten zum 1.TG: Tiefe 9.8m, Tauchzeit 86min., Temp. Land/Wasser 35°C/26°C
OFP 3:10 Std.
Daten zum 2.TG: Tiefe 13.1m, Tauchzeit 77min., Temp. Land/Wasser 35°C/25°C


Tag 2: Tauchen bei Gamul Kebir und am Hausriff

Heute ging es mit dem Boot "Turbo Omar" zum Riff von Gamul Kebir. Anke blieb mit Lukas im Hotel und ich mit "Stugeron", das ägyptische Wundermittel ;-) gegen Seekrankeit, auf dem Boot. Wir fuhren ca. 45 Minuten bis wir das Riff erreichten. Zuerst gab es auf dem Sonnendeck noch das Briefing von Emad und schon ging es los zum Ausrüstung anziehen, Buddy-Check und anschließendem abtauchen. Ich tauchte mit Ingo, der ebenfalls wie ich mit Kamera bewaffnet unterwegs war.


Wir mussten nicht lange tauchen, da entdeckten wir auch schon eine ausgewachsene Riesenmuräne. Die Kameras gezückt ... klick ... blitz ... klick ... blitz ... und die ersten Bilder waren gemacht.


Weiter ging es vorbei an jeder menge Hart- und Weichkorallen, sowie diversen lustigen kleinen Riffbewohner, die wie immer sehr neugierig vor die Kamera huschten.

 

Vorbei an einem Weihnachtswurm und einem Indischen Segelflossendoktor machten wir uns auch schon auf dem Rückweg.

 

Unser Rückweg führte uns an ein paar Anenomen, Muscheln und noch mehr bunten Fischen vorbei zu einer kleinen Siedlung von Weihnachtswürmern. Schon ging es los ... klick ... klick ... ah noch eins ... klick ... klick ... mist schon wieder hat sich der Wurm rein gezogen ... wieder ein Stück zurück und kurz warten *lach*

 

Nachdem wir genug von den Würmern hatten kamen wir dann auch noch fast 80 Minuten unterm Boot der Ducks an, machten unseren Sicherheitsstop und knipsten noch schnell den Fledermausfisch der des Weges kam.

 

Zurück auf dem Boot, wurde die Ausrüstung verpackt und es ging zurück zum Hotel, wo ich mich dann auch schon aufs Mittagsessen freute. Ja eine Bootsfahrt macht hungrig, oder war es das Tauchen.

Nach einer 3-stündigen Oberflächenpause ging es mit Anke zum Tauchen am Hausriff. Unsere Route führte wieder an den Stahlsäulen vorbei zu den Korallenblöcken zum Seil, wo wir dann der Fels-/Korallenwand folgten. Unterwegs sahen wir dann auch die ersten Feuerfische.

 

 

Nach einer Tauchzeit von 40 Minuten machten wir uns dann auf den Rückweg. Auf 15 Meter Tiefe fand ich dann eine Anenome mit Partnergarnelen. Einfach ist das nicht gerade die zu fotografieren. Die Winzlinge waren zum Teil nicht einmal größer als 1cm.

 

An den wunderschönen bewachsenen Stahlsäulen wieder angekommen, entdeckte Anke wieder eine dieser Prachtschnecken, die Ring-Chromodoris. Da diese sich im 2 Meter Bereich befand wurde man ganz schön durchgeschaukelt von den Wellen.

 

Zu guter Letzt gab es dann auch noch 2 Kurzflossen-Zwergfeuerfische die unseren Tauchgang abrundeten.

 

Auch dieser Tauchtag neigte sich dem Ende und man nahm jede menge Eindrück von Rotfeuerfischen, Anemonen, Anemonenfische, Partnergarnelen, Papageienfische, Zackenbarsche, Schnecken, Riesenmuscheln und noch so vieles mehr mit.

Hier noch ein paar Info´s zu den Tauchgängen:
Daten zum 1.TG: Tiefe 12.5m, Tauchzeit 77min., Temp. Land/Wasser 33°C/25°C
OFP 3:29 Std.
Daten zum 2.TG: Tiefe 15.2m, Tauchzeit 71min., Temp. Land/Wasser 35°C/26°C


Tag 3: Tauchen bei Abu Soma Garden und am Hausriff

Heute Morgen ging es mit dem Boot zum Riff von Abu Soma Garden. Nachdem Emad das Briefing abgehalten hatte, machten Anke und ich mich fertig zum Tauchgang. Als wir eine Tiefe von ~15 Meter erreichten begrüßte uns schon der erste Feuerfisch.


Ein Stückchen weiter wartete auch schon die erste Krake. Majestätisch saß diese auf dem Felsblock und rief förmlich danach sich fotografieren zu lassen.

  

Auch die kleinen freche Anenomenfische durften nicht fehlen, sowie die hier und da erscheinenden Falterfische.

 

Kurz vor dem Zurücktauchen zum Boot sahen wir noch diesen schönen großen Blaustreifen Drückerfisch.

 

Aber es sollte nicht das letzte Abenteuerliche sein, das wir bei diesem Tauchgang sehen. Der Tauchgang neigte sich langsam aber sicher dem Ende und dann tauchte die Rote Krake auf. Wunderschön in ihrer Bewegung, aber seht einfach selbst.

  


Den Abschluss bildetet dann diese Riesenmuräne von einer Größe von gut 2 Meter Länge.

 

Ein paar Weichkorallen, sowie Muscheln gab es natürlich auch zu sehen, aber wer fotografiert so etwas, wenn man gerade mit Größerem beschäftigt ist :-)

 

... und bevor ich es noch vergesse, ein Schwarm Großaugenbarsche kam uns dann auch noch vor die Linse.


Zurück an Land wurde wie immer vom Esel Bonsai unsere Ausrüstung vor zum Spülplatz gebracht. Nachdem wir unsere Ausrüstung gespült und aufgehängt hatten ging Anke, Lukas und ich zum Mittagessen am Beachlokal über.

Die Zeit verstrich und nach einer Pause von 4 Stunden machten Anke und ich uns auf dem Weg zum gemütlichen Nachmittagstauchgang am Hausriff. Unsere Route ging dieses mal etwas flotter in Richtung Seil, wo uns dann auch schon ein Fledermausfisch erwartet. Dieser begleitete unseren Tauchgang über eine halbe Stunde. Mal links, mal rechts, mal vor uns, mal hinter uns, aber stets neugierig was wir denn so treiben.

 

Wir erreichten dieses mal den Anker, schauten uns diesen etwas an und setzten unsere Tour weiter fort.

 

Beim erreichen von 100 Bar machten wir uns auf den Rückweg und schauten uns noch ein paar Feuerfische genauer an.

 

Bei der Kelchkoralle hielten wir uns etwas auf, aber leider fanden wir keine kleinen Lebewesen, oder ich war einfach zu blind ;-)


Bei der Anemone auf 15 Meter machten wir noch einen etwas längeren Stop, aber auch diesesmal sollte kein wirklich scharfes Bild von den Partnergarnelen entstehen ... Leider ...

 

Zurück im Flachwasserbereich von 5 Meter angekommen, schauten wir uns noch die Pfeiler an, wo wir auch dieses mal wieder jede menge Interessantes fanden. Aber schaut euch einfach die folgenden Bilder an. Am schönsten waren natürlich die Weihnachtsbaumwürmer, die Graue Muräne, sowie der Pyramidenkofferfisch.



 

 


Der Tauchgang war beendet, die Ausrüstung gespült und zum Trocknen aufgehängt. Gab es wieder viel zu Erzählen über das, was wir den ganzen Tag alles gesehen und entdeckt haben und natürlich waren wir gespannt was wir wohl am nächsten Tag entdecken werden.

Hier noch ein paar Info´s zu den Tauchgängen:
Daten zum 1.TG: Tiefe 15.5m, Tauchzeit 69min., Temp. Land/Wasser 35°C/25°C
OFP 3:57 Std.
Daten zum 2.TG: Tiefe 14.9m, Tauchzeit 76min., Temp. Land/Wasser 35°C/25°C


Tag 4: Tauchen bei Shab Tobia Soraya und am Hausriff

Heute morgen ging es mit Anke und Lukas auf dem Boot nach Shab Tobia Soraya. Die Fahrt dauerte etwa 40 Minuten. Am Tauchspot angekommen gab es wie immer das Briefing von Emad. Rein die in Tauchklamotten und schon ging es hinab in die Tiefe.

Die ersten Makrelen begrüßten uns schon unterm Boot und am Grund des Bodens ging es dann auch gleich weiter mit einem großen Schwarm von Falterfischen.



 

Man lernt ja nie aus ... Anemonenfische zeigen einem schon wenn sie nicht fotografiert werden möchten. So auch dieses Prachtexemplar ... nein meine Anemone fotografierst du nicht ... zwick ... zwick ... na ja, dann eben nicht, wird ja nicht die letzte sein ;-) zu male etwas weiter auch schon eine Rußkopfmuräne wartete.

 

Als hätte man schon lange keine mehr gesehen gesellte sich ein Feldermausfisch an unsere Seite, schaute dem bunten Treiben zu und zog dann seines Weges. Unter den Felsblöcken schauten uns dann auch immer wieder die großen Augen der Großaugenbarsche an.

 

Es ging dann noch etwas tiefer und ich dachte mir dann, fotografierst doch einmal Anke beim Tauchen. Blitz Blitz ... und die Bilder waren auch schon gemacht *gg*

 


Nach gut 60 Minuten neigte sich der Tauchgang dem Ende zu, aber nicht bevor ich noch den ein oder anderen Picassodrückerfisch fotografiert habe. Der Tauchcomputer zeigte dann auch das Ende unseres Sicherheitsstopps an. Bevor wir aber den Kopf aus dem Wasser streckten gab es dann noch ein paar Fotos von den Quallen die dicht unter der Wasseroberfläche um hertrieben.

 

Zurück auf dem Boot verpackten wir unsere Ausrüstung und machten uns auf den Rückweg zum Hotel. Lukas durfte dann auch noch die Bekanntschaft mit der Seekrankheit machen, in ihrer vollen Pracht. Ob es die Rache war, das er Tags zuvor die Leute noch belächelte, weil sie etwas gegen die Seekrankheit nehmen, wer weiß ;-) An Land wieder angekommen erholte er sich recht fix. Anke und ich säuberten noch rasch unsere Ausrüstung und gingen dann zum Mittagsessen über. Nach einer ausgiebigen Mittagspause von 4 Stunden packten wir unsere Tauchausrüstung und sprangen am Hausriff zum gemütlich Nachmittagstauchgang in die Fluten. Zuerst begrüßten uns am Anfang der Tour ein Igelfisch und kurz darauf ein Maskenfisch.

 

Am Seil angekommen, das uns wieder in Richtung 15 Meter führte machten wir noch einen Fotostopp bei diesen 2 lustigen Zeitgenossen.

 

Unser Weg führte uns weiter zum Anker wo wir auch die ortstreuen Feuerfische antrafen, sowie den Fledermausfisch.

 

Wir durch tauchten die Sandbank wo der Anker lag und entdeckten dann auch das Amphorenfeld. Unsere Flaschen zeigten 100 Bar an uns so machten wir uns auf den Rückweg.


Als wir die Sandbank vom Anker verlassen hatten und an der Tellerkoralle vorbei tauchten, schaute uns ein riesiges Auge an. Ein ausgewachsener Igelfisch beobachtete uns aus seinen Versteckt.

 

Auch sollten wir heute Glück mit dem indischen Röhrenwurm haben. Es klappte und er ließ sich dieses mal super fotografieren bis er wohl die Schnauze voll hatte und flupp weg war.

 

Nach dem der Röhrenwurm weg war wechselte ich ein paar Meter weiter zu der Anemone mit ihren Partnergarnelen. Ganz so sauber wurden die Aufnahmen immer noch nicht, da es noch recht schwer ist für mich diese kleinen Zeitgenossen zu fotografieren.

 

 

Am Seil angekommen fotografierte ich dann noch einmal diesen Einsiedler bis auch dieser die Nase voll hatte und sich zurückzog.

 

An den Pfeilern wieder angekommen gab es dann noch diese kleine graue Muräne und der Flötenfisch.

 

Den Abschluss bildeten dann ein Paar Kurzflossen Zwergfeuerfische und somit ging auch dieser schöne Tag zu Ende.

 


Hier noch ein paar Info´s zu den Tauchgängen:
Daten zum 1.TG: Tiefe 15.2m, Tauchzeit 69min., Temp. Land/Wasser 33°C/26°C
OFP 4:17 Std.
Daten zum 2.TG: Tiefe 14.9m, Tauchzeit 78min., Temp. Land/Wasser 33°C/25°C


Tag 5: Tauchen bei Shab Tobia Arba und Gamul Soraya

Unser letzter Tauchtag ... wie auch an den Tagen zuvor packten wir gegen 8 Uhr unsere Kisten und stellten sie auf den Anhänger um sie dann später von Bonsai zum Boot bringen zu lassen. Anschließend gingen wir zum Frühstück über. Gegen 9 Uhr fanden wir uns dann auch schon auf dem Boot ein und Emad teilte uns mit, dass es nach Shab Tobia Arba geht, oder auch 7 Türme genannt. Nach ca 45 Minuten Bootsfahrt erreichten wir den Tauchspot. Vor uns lagen 7 Felstürme die bis kurz unter die Wasseroberfläche reichten. Nach dem Briefing von Emad ging es los, Ausrüstung anziehen und schwupps ab ins Wasser. Kaum abgetauchten sah man eine wunderschöne bunte Welt an Kleinfischen.



 

Wir tauchten weiter ab zu einem kleinen Felsblock in dem eine große Rußkopfmuräne zu hause war. Ein Stückchen weiter fanden wir den Nachwuchs von Anenomenfischen. 1cm groß, aber frech wie eine große.

 

Unsere Tour für uns um die einzelnen Türme herum zu eine Putzerstation für Feuerfische. Dort fanden wir 5-6 ausgewachsene Feuerfische von mehr als 30cm Lange. Von der Breite dieser Tiere mal ganz zu schweigen.

 

Des weiteren tauchten wir an einigen Röhrenschwämmen vorbei ...

 

... als meine Augen etwas großes stachliges entdeckten. Zuerst dachte ich an einen Fisch mit geöffnetem Maul, aber als ich näher heran tauchte schlug die Klappe zu wie bei einer Muschel. So wie es bei näherer Betrachtung aussah handelt es sich wohl um eine Stachelauster. Leider wollte diese sich aber nicht mehr so schnell öffnen.


Der Tauchgang neigte sich so langsam dem Ende und wir fanden noch diese Seesterne. Den roten fanden wir erste beim betrachten der Fotos ;-)

 

Auch diese große Blasenkoralle sahen wir uns genauer an, aber es gab nichts besonders in ihr zu entdecken.


Zurück auf dem Boot verpackten wir unsere Ausrüstung und hängten unsere Anzüge auf. Diesmal blieb unsere Ausrüstung auf dem Boot, da wir nach dem Mittagsessen erneut mit dem Boot zum Tauchen fahren werden. Am Hotel wieder angekommen ging es zum Mittagessen am Beachlokal. Oh waren die 2 Käsesandwichs lecker, so lecker das sie ziemlich schwer im Magen lagen bei der Bootsfahrt *gg*. Das Mittagsessen war verdrückt und so machten wir uns um 14 Uhr auf den Weg zur 2. Bootsausfahrt. Die ausfahrt ging nach Gamul Soraya. Am Tauchspot angekommen gab es wie immer zuerst das Briefing auf dem Sonnendeck. Hier mussten wir erst einmal im Freiwasser abtauchen und zum Riff hintauchen. Leider ankerten wir an der toten Seite, so dass wir erst einmal ein Stück daran entlang tauchten mussten um zur lebendigen Seite zu gelangen. Diese erreichten wir dann auch und wurden auch gleich mit einem gähnenden Drachenkopf auf 16 Meter tiefe begrüßt.


Weiter ging es an einer Großschule von Meerbarben vorbei oder besser gesagt durch sie hindurch. Auch Rotmeer Wimpelfische durften nicht fehlen ...

 

... als wir Mohammed, er war gerade mit einer Tauchschülerin unterwegs, wild fuchtelnd am Boden entdeckten. Er hat gerade einen Rotmeer-Walkman entdeckt, den wir uns natürlich auch gleich anschauten.


Unser Rückweg führte uns an einem Schwarm Lippfische vorbei. Irgendwie erinnern mich diese Fische immer an die aufgespritzen Schlauchbootlippen diverser Promis ;-)

 

Auch die Großschule von Meerbarben fanden wir nochmal auf dem Rückweg. Schnell fotografiert und schon ging es weiter in Richtung Boot.

  

Am Boot angekommen bewunderten wir noch die Quallen bevor wir den Kopf aus dem Wasser streckten und zurück aufs Boot kletterten. Ein toller Tauchurlaub neigte sich dem Ende, den Morgen hieß es Tauchpause und Relaxen am Strand vor Heimflug.

Hier noch ein paar Info´s zu den Tauchgängen:
Daten zum 1.TG: Tiefe 12.9m, Tauchzeit 80min., Temp. Land/Wasser 33°C/26°C
OFP 3:38 Std.
Daten zum 2.TG: Tiefe 15.9m, Tauchzeit 61min., Temp. Land/Wasser 33°C/25°C