Donnerstag, 21. Oktober 2010

Fertigkeiten trainieren im dive4life

Ab und an sollte man auch seine Fertigkeiten unter der Wasseroberfläche trainieren. Im dive4life hatte man dafür gleich die besten Voraussetzungen bei angenehmer Wassertemperatur und einer tollen Sicht zum aufnehmen der Videos. Im ersten Video sieht man die Übung Maske abnehmen, aufsetzen und ausblasen. Das zweite Video zeigt die Übung Lungenautomat wiedererlangen und ausblasen.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Tagesausflug ins dive4life


Heute machten Anke und ich einen Tagesausflug nach Siegburg ins dive4life. Nachdem wir uns gestern nach telefonischer Rücksprache online angemeldet hatten, ging es heute morgen um 7:45 Uhr los. Nach 2 Stunden Autofahrt und 225km erreichten wir um kurz nach halb 10 das dive4life. Wir räumten unsere 2 Tauchkisten aus dem Auto und parkten es auf dem gegenüberliegenden Parkplatz. Das schöne hier, man braucht kein Blei und keine Tauchflaschen mit schleppen, da man hier alles gestellt bekommt. Das Einchecken ging ebenfalls ganz fix (Brevet und Tauchtauglichkeitsattest Kontrolle, Bleiausgabe) und somit stand dem Tauchen im Tauchturm nichts mehr im Wege. Wir stellten unsere Kisten an den Sitzbänken ab und begannen unsere Ausrüstung für den ersten Tauchgang zusammen zubauen. Zur Verfügung stehen an der Füllstation 10 Liter Flaschen mit 220bar Fülldruck, die man sich einfach wegnehmen kann. Die vollen Tauchflachen sind mit einem Kabelbinder gekennzeichnet, welchen man entfernt und in die dafür vorgesehene Box legt.


Aufgerödelt ging es zum Einstieg. Ein Blick in die Tiefe und wir tauchten ab. wir tauchten auf unserem Weg zum Grund des Turmes an Figuren, Höhlen, Tempeln, Wandtafel und Gesichtern vorbei. Der Tauchcomputer zeigte uns am Grund des Turmes 19.9 Meter an.


Wir tauchten um den Säulenring, durch die kleine Höhle um anschließend in Richtung 6m aufzutauchen, wo wir uns die Figuren, den Tempel und das Boot anschauten.




Wir beendeten unseren Tauchgang und machten eine gemütliche Oberflächenpause. Obwohl die Wassertemperatur bei 26°C lag war man doch etwas durch gefroren mit dem 3mm Anzug. Egal, es gab ja Duschen mit Warmwasser ;-) Nach fast 90 Minuten Oberflächenpause ging es erneut in die Tiefe um ein paar schöne Fotos zu machen.




Nachdem es uns wieder frisch wurde beendeten wir unseren Tauchgang und machten unsere Oberflächenpause bei Kaffee, Hühnersuppe und belegten Broten, aber nicht ohne vorher noch etwas warm duschen zu gehen. die Pause neigte sich dem Ende und wir machten uns für den letzten Tauchgang bereit. Ein letztes Mal abtauchten für heute.




Über 40 Minuten tauchen reichte uns dann auch beim letzten Tauchgang. Wir packten unsere Ausrüstung zusammen, duschten und checkten anschließenden gegen 17 Uhr bei der Tauchbasis aus und ein schöner Tauchausflug neigte sich dem Ende.

Hier noch ein paar Info´s zu den Tauchgängen:
Daten zum 1.TG: Tiefe 19.9m, Tauchzeit 47min., Temp. Land/Wasser 24°C/26°C
OFP 1:21
Daten zum 2.TG: Tiefe 18.9m, Tauchzeit 42min., Temp. Land/Wasser 27°C/26°C
OFP 1:43
Daten zum 3.TG: Tiefe 19.8m, Tauchzeit 42min., Temp. Land/Wasser 26°C/26°C

Sonntag, 17. Oktober 2010

Giganten der Meere - Ausstellung in der Fussgängerzone Ludwigshafen


Liopleurodon

Der Liopleurodon war ein außergewöhnlich bewegeglicher Schwimmer, wurde bis zu 10 Meter lang und 50 Tonnen schwer. Es wird vermutet, dass er, ähnlich wie heutzutage der Weiße Hai, seine Beute aus dem Hinterhalt überraschte. Sie bestand aus Tintenfischen, Fischsauriern und Meereskrokodilen. Der Liopleurodon lebte 150 Mio. Jahre vor unserer Zeit und verbrachte sein ganzes Leben im Wasser.



Megalodon

Der Megalodon war der größte Hai der Erdgeschichte. Er wurde bis zu 16 Meter lang und 30 Tonnen schwer. Megalodon konnte mit seinem Maul problemlos einen stehenden Menschen verschlingen. Bissspuren an Walknochen belegen, dass er diese als Beute bevorzugte. Der Megalodon lebte 1,6 Mio. Jahre vor unserer Zeit.



Opthalmosaurus

Opthalmosaurus, die "Augen-Echse", war ausgezeichnet an ein Leben im Wasser angepasst. Dieser Saurier hatte einen stromlinienförmigen Körper und eine kräftige Schwanzflosse. Seine Augen hatten einen Durchmesser von 10cm und mit diesen riesigen Sehorganen ging er nachts oder in der Tiefsee auf Jagd. Der Opthalmosaurus lebte 150 Mio. Jahre vor unserer Zeit.



Plesiosaurus

Die Plesiosaurier waren meeresbewohnende Großreptilien. als gewandte Schwimmer machten sie Jagd auf Fische. Der Bau ihrer Skeletts verdeutlicht, dass sie enge mit den Eidechsen und Schlangen als mit den Dinosauriern verwandt sind. Der Plesiosauruslebte 206 Mio. Jahre vor unserer Zeit und verbrachte sein ganzes Leben im Wasser.



Archelon

Die Archelon ist die größte bisher gefundenee Meeresschildkröte. Ohne Zähne hat sie sich als Allesfresser von Quallen und Pflanzen ernährt. Der Rückenpanzer war von einer ledrigen Haut überzogen, ähnlich wie bei Lederschildkröten. Ihre ernome Größe bot einer ArchelonSchutz vor ihren Dressfeinden. Die Archelon lebte 70 Mio. Jahre vor unserer Zeit.



Placodus

Placodus war noch nicht so stark gepanzert wie seine Nachfahren. Er suchte in Küstengewässern nach Nahrung, dafür waren seine Kiefer mit stumpfen Zähnen ausgestattet. Die Kombination von stumpfen Zähnen und starken Kiefermuskeln machte es Placodus möglich, selber große Muscheln zu knacken. Der Placodus lebte 240 Mio. Jahre vor unserer Zeit.



Cretoxyrhina

Dieser Haifisch wird auch "Das Maul der Kreidezeit" genannt und ist durch mehrere komplette Skelette bekannt. Seine Zähne waren 5cm lang, gebogen und schwarfkantig. Er gehörte zu den größten Räubern seiner Zeit, aber selbst er wurde zur Beute von Tylosaurus. Diese beiden giganten der Meere trafen immer wieder aufeinander. Der Cretoxyrhina lebte 65 Mio. Jahre vor unserer Zeit.



Ammonit

Der Parapuzosia seppenradensis ist ein Ammonit aus der Oberkreide von Norddeutschland und lebte vor etwa 72 Mio. Jahre im frühen Campanium. Die Ammoniten sind eine ausgestorbene Gruppe ausschließlich mariner Kopffüßer.



Dunkleosteus

Der Dunkleosteus war der Top Räuber in seinem Lebensraum und gehörte zu den größten Vertretern der fossilen Panzerfische. Der Schädel- und Nackenbereich bestand aus knöcherner Panzerung. Dunkleosteus hatte keine Zähne, deren Funktion wurde von vier beständig nachwachsenden und sich selbst schärfenden Knochenplatten erfüllt. Der Dunkleosteus lebte 370 Mio. Jahre vor unserer Zeit.

Giganten der Meere - Lustige Bilder

Der Spaß durfte beim Spaziergang natürlich auch nicht fehlen und so entstanden ein paar lustige Bilder mit den Giganten der Meere.











Montag, 11. Oktober 2010

Die Heimfahrt von Ibbenbüren


Heute morgen hieß es wieder Abschied nehmen. Wie schnell doch das Wochenende verging. Am Samstag erst angekommen, gestern mit den Stören getaucht und heute geht es schon wieder nach hause. Nach einem gemütlichen Frühstück bepackten wir also das Auto, bezahlten unsere Rechnung und verabschiedeten uns. Eins wissen wir heute schon ... Ibbenbüren hat uns nicht zum letzten mal gesehen :-) Wir werden wieder kommen.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Tauchen im Unterwasserpark NaturaGart

Nach einem guten Frühstück ging es heute morgen um 8:45 Uhr vom Landgasthof Mühlenkamp los in Richtung NaturaGart. Nach zirka 10-15 Minuten Autofahrt kamen wir auch schon am Unterwasserpark von NaturaGart an.  Wir parkten direkt vorm Haupteingang und organisierten uns gleich 2 Gepäckwägen, die dort zur Verfügung stehen. Dann verstauten wir unsere Ausrüstung samt Flaschen darauf, um anschließend das Auto vor zum großen Parkplatz zu fahren. Schon stiefelten wir voll bepackt zur Tauchbasis. Es sollte heute wohl ziemlich voll werden, da kurz nach uns schon eine Gruppe Holländer ankam. Bei der Tauchbasis checkten wir ein und erhielten noch ein kurzes Briefing. Jetzt hieß es fertig machen zum Tauchen. Wir waren somit die ersten und hatten noch eine relativ gute Sicht. Die Sichtweite betrug ca. 5 Meter. Wir tauchten im Mittelgang direkt zu den Tempelwächtern und dem Tempel. Die Sonne kam zu diesem Zeitpunkt gerade über die am Ufer stehenden Bäume und somit trafen die ersten Sonnenstrahlen direkt auf die Tempelwächter. Ein kurzes Fotoshooting mit Anke und dann war auch schon Videodreh mit den Stören angesagt. Diese waren schon ziemlich munter und schauten sehr interessiert mein Unterwassergehäuse an.






Nach 45 Minuten Tauchzeit hatten wir von der Kälte des Wasser genug und machten uns auf den Weg an die Oberfläche um uns aufzuwärmen. Mittlerweile haben sich immer mehr Taucher in der großen Halle angesammelt und es war meiner Meinung nach viel zu voll. Man sah auch hier die Mentalität einiger Taucher, die sie auch in den Urlaubsländern an den Tag legen. Egoistisch, laut, Müll liegen lassen, ohne Rücksicht auf Andere
beim Tauchen, um nur ein paar zu nennen. Hier gehörte mehr von der Tauchbasis durchgegriffen bzw. das Limit an Tauchern pro Tag reduziert, aber dann würde man ja kein Geld mehr verdienen. Nach 80 Minuten Oberflächenpause bei Tee und Hefezopf ging es erneut ins frische Wasser. Unsere Tour führte bei diesem Tauchgang durch die Westhöhlen, auch genannt den Dom und die Säulenhalle zur Balkonbucht. Vom großen Baumstamm ging es über den Spaltenhang zur Lichterhöhle, die ihren Namen redlich verdient hat. Die einfallenden Sonnenstrahlen zeigten wieder eine kleine Lichtshow. Die Lichterhöhle verliesen wir dann bei den Tempelwächtern. Am Tempelplatz bemerkten wir das gerade Fütterungszeit war, es wuselte nur von Stören und Fischschwärmen um unsere Köpfe ... Füße ... einfach überall wo man auch nur hinschaute. Das lies einem sogar fast die Kälte vom Wasser vergessen, aber nach über 50 Minuten beendeten wir unseren 2. Tauchgang und tauchten in Richtung Ausstieg.




Nachdem wir unsere Ausrüstung abgelegt hatten, gönnte sich Anke erst einmal eine warme Dusche. Die Sonne wärmte auch mittlerweile die große Glashalle auf und so herrschten gemütliche 21°C. Da die Sicht immer schlechter wurde und wir auch schon etwas durch gefroren waren, überlegten wir, ob wir überhaupt noch einen 3. Tauchgang unternehmen wollen. Wir entschieden uns für einen 3. Tauchgang und machten dann zuerst einmal eine ausgiebige Oberflächenpause. Wir planten unseren nächsten Tauchgang bei den Osthöhlen. Nach über 90 Minuten Oberflächenpause ging es los zum letzten Tauchgang des Tages. Wir tauchten über die Osthöhlen, welche schon recht dunkel waren, zum Kraterland und von dort aus zum Tempel. Den Tempel durchtauchten wir und drehten eine kleine Runde in der Lagune. Den Rückweg nahmen wir nach über 40 Minuten Tauchzeit über die Tempelwächter und der Schlucht direkt zum Ausstieg.




Jetzt hieß es Tauchkisten packen, einmal warm Duschen, umziehen, bezahlen, Abschied nehmen und zurück zum Landgasthof fahren. Dort ließen wir den Abend bei einem leckeren Abendessen und Dekoradler ausklingen.

Hier noch ein paar Info´s zu den Tauchgängen:
Daten zum 1.TG: Tiefe 6.4m, Tauchzeit 45min., Temp. Land/Wasser 12°C/14°C
OFP 1:21
Daten zum 2.TG: Tiefe 6.1m, Tauchzeit 53min., Temp. Land/Wasser 15°C/15°C
OFP 1:34
Daten zum 3.TG: Tiefe 6.5m, Tauchzeit 43min., Temp. Land/Wasser 17°C/15°C