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Thursday, May 3, 2007

Die Familie der Drückerfische (Balistidae)

Riesen-Drückerfisch (Balistoides viridescens)

 

  • Der Riesen-Drückerfisch (Balistoides viridescens), auch Titan-Drückerfisch genannt, ist die größte Art innerhalb der Familie der Drückerfische (Balistidae).

  • Die Fische leben im Roten Meer, sowie im Indopazifik von der Küste Südafrikas bis nach Japan, den Line Islands, Tuamotu und Neukaledonien.

  • Er erreicht etwa eine Länge um die 75 Zentimeter und ein Gewicht von zehn Kilogramm.

  • Riesen-Drückerfische leben einzeln oder paarweise in Lagunen oder an Außenriffen.

  • Ihre Nahrung besteht unter anderem aus Steinkorallen, vor allem den ästigen und stachligen Acropora- und Pocillopora-Arten, die er mit seinem kräftigen Gebiss vom Stock bricht, aus Seesternen, Seeigeln, auch langstachlige Diademseeigel, Schnecken, Borstenwürmer, Muscheln, Algen und Detritus. Beute, die sich im Sand verbirgt, wird mit einem kräftigen Wasserstrahl aus seinem Maul freigelegt. Größere Gesteinsbrocken schleppten sie mit ihren kräftigen Kiefer weg, um an die dort versteckte Beute zu gelangen.

  • Das Revier verteidigen die Tiere bei Störungen sehr energisch. Dieses Verhalten zeigt der Riesen-Drückerfisch nach Beendigung des Nestbaus, das er am Boden anlegt und das einen Durchmesser von fast zwei Metern und eine Tiefe von 75 Zentimetern erreichen kann.

  • Riesendrücker sind außerhalb der Brutsaison Menschen gegenüber in der Regel friedlich und desinteressiert. Während der Brutsaison verteidigen die Fische ihr Gelege auch gegen Menschen, welche diesem zu nahe kommen. Vor dem Angriff droht das Tier durch eine halbe Körperdrehung um die Längsachse und schwimmen auf der Seite. Zieht sich der Eindringling nicht zurück, wird er angegriffen. Dies kann wegen des kräftigen Gebisses, der Größe und der Kraft der Tiere zu ernsthaften Verletzungen führen. In der Literatur wird ein Mindestabstand von 15 Metern zum Gelege empfohlen. Auch wird davon abgeraten das Nest zu überschwimmen oder sich als Taucher bei Drohgebärden der Fische nach oben zurückzuziehen.

Bilder: Sascha Müller | Text: Wikipedia - Riesen-Drückerfisch

Dugong (Dugong dugon)

Dugong (Dugong dugon)

 



Tauchen mit einem Dugong

Bilder & Video: Sascha Müller | Text: Wikipedia - Dugong

Die Familie der Drachenköpfe (Scorpaenidae)

Die Drachenköpfe (Scorpaenidae), die giftigen Arten werden auch Skorpionfische genannt, sind eine Familie der Panzerwangen (Scorpaeniformes). Die meisten Arten sind dämmerungsaktiv, einige Arten der meist in kalten Meeresgebieten lebenden Unterfamilie Sebastinae, darunter der Rotbarsch (Sebastes marinus), sind von großer fischereiwirtschaftlicher Bedeutung.

Afrikanischer Feuerfisch

 


Gewöhnlicher Rotfeuerfisch

 


Indischer Feuerfisch (Pterois miles)

 

  • Der Rotfeuerfisch (Pterois miles) ist im Roten Meer und im Indischen Ozean verbreitet. Er kommt bis in eine Wassertiefe von 50 Meter vor. Nachts und in der Dämmerung jagt er nach Fischen und Krebsen. Tagsüber zieht sich der Rotfeuerfisch in Höhlen und unter große Korallenstöcke zurück.

  • Der Rotfeuerfisch hat einen seitlich abgeflachten Körper mit extrem langen Flossenstrahlen an der vorderen Rückenflosse und den Brustflossen. Die Färbung des Körpers ist Rotbraun mit weißen Querlinien.

  • Seine stacheligen Strahlen der Rückenflosse enthalten ein starkes Gift, welches zu schmerzhaften Verletzungen führt. Sein Verhalten ist jedoch nicht aggressiv.

  • Die nachtaktiven Tiere können von Schnorchlern und Tauchern am besten nachts und kurz vor dem Sonnenuntergang beobachtet werden.

Bilder: Sascha Müller | Text: Wikipedia - Indischer Rotfeuerfisch

Strahlen-Feuerfisch

Die Familie der Fledermausfische (Platax)

Fledermausfische (Platax)

 

  • Fledermausfische (Platax) sind im Indopazifik und im Roten Meer beheimatet. Die Jungtiere halten sich vorzugsweise in der Nähe von Riffen auf. Ausgewachsene Fledermausfische sind hingegen auch im offenen Meer anzutreffen.

  • Sie haben einen flachen Körper, ein kleines Maul mit kleinen, borstenähnlichen Zähnen und kleine Schuppen.

  • Charakteristisch sind für sie dunkel gefärbte senkrechte Bänder über Augen und Seitenflossen.

  • Die Jungtiere unterscheiden sich von den Alttieren durch ihre imposant ausgezogenen Bauch-, Rücken- und Afterflossen.

  • Die Nahrung der Fledermausfische besteht hauptsächlich aus Würmern, Krabben und Quallen.

  • Fledermausfische sind sehr neugierig. Es wurde häufiger beobachtet, dass sie Tauchern nachschwimmen und an deren Ausrüstung oder den Fingern knabbern. Sie probieren auch gerne die von Tauchern aufsteigenden Luftblasen zu schnappen.


Bilder: Sascha Müller | Text: Wikipedia - Fledermausfische

Die Familie der Warzenschnecken

Gift-Warzenschnecke

Die Familie der Falterfische (Chaetodontidae)

Die Falterfische (Chaetodontidae), auch Borstenzähner genannt, sind eine Gruppe auffälliger tropischer Meeresfische. Ihr Lebensraum sind die Riffe im Atlantik, im Indischen Ozean und Pazifischen Ozean. Die Familienbezeichnung Chaetodontidae leitet sich von den griechischen Wörtern chaite (= Haar) und odonto- (= Zahn) ab. Dies bezieht sich auf die kleinen, bürstenartigen Zähne ihres Mauls. Falterfische ähneln den Vertretern der Familie der Kaiserfische (Pomacanthidae), unterscheiden sich jedoch durch den Flossenaufbau.

Rotfleck-Falterfisch

Die Familie der Feilenfische (Monacanthidae)

Die Feilenfische (Monacanthidae) sind eine Familie aus der Ordnung der Kugelfischverwandten (Tetraodontiformes) und umfassen 95 Arten in 31 Gattungen.

Die meisten Arten bewohnen vorwiegend Korallenriffe der tropischen Meeren. Andere Arten, wie bei den Gattungen "Paramonacanthus", "Thamnaconus" und "Stephanolepis", leben in Seegraswiesen und Felsriffen. Einige Arten leben auch in subtropischen und gemäßigten Meeren.


Schrift-Feilenfisch

Die Familie der Kugelfische (Tetraodontidae)

Die Familie der Kugelfische (Tetraodontidae) (= Vierzähner) gehört zur Unterordnung der Kugelfischähnlichen (Tetraodontoidei) in die Ordnung Kugelfischverwandte (Tetraodontiformes). Sie besteht aus zwei Unterfamilien, den Rundkopfkugelfischen (Tetraodontinae) und den Spitzkopfkugelfischen (Canthigasterinae). Letztere besteht aus nur einer Gattung, Canthigaster.

Zu den Kugelfischen gehören etwa 150 Arten. Die Größe variiert zwischen 2 Zentimetern beim Zwerg- oder Erbsenkugelfisch (Carinotetraodon travancoricus) und 120 Zentimetern beim Riesenkugelfisch (Arothron stellatus).

Maskenkugelfisch