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Thursday, September 10, 2009

Tauchen im Brechtsee

Heute, der 10. Sept. 2009, fuhren Anke und ich zum Brechtsee für einen gemütlichen Tauchgang. Am See angekommen packten wir unsere Ausrüstung aus und bauten sie auch gleich zusammen. Kurz darauf waren wir auch schon auf dem Weg in Richtung Einstieg. Rein ins Wasser und kurz die Jackets noch einmal an der Oberfläche abgelegt um unsere Kopfhauben noch anzuziehen. Jackets wieder an und schon ging es los nach unten in die Tiefe.

Zuerst tauchten wir gerade aus hinab auf 13 Meter, wo wir auch schon den großen Baumstamm sahen. An seinem Ende steht da seit neustem eine Kriegerfigur. Ich schätze mal auf einen Samurai.

 

Da es am Baumstamm schon recht frisch um die Finger wurde, 16°C sind nicht gerade warm, ging es es wieder ein paar Meter nach oben. Auf dem weiteren Verlauf entdeckten wir diese Hechte. Brechtsee und Hechte, das hatte ich schon langer nicht mehr.

 


Kurz danach wurden wir von sehr neugierigen Flussbarschen begutachtet und aus sicherer Entfernung schaute sich der Flusskrebs das Ganze an.

 

Dann stand da plötzlich dieser Glasbär auf dem Felsvorstand. Wir tauchten näher und schauten uns diesen genauer an ... aha ... leider nicht fürs leibliche Wohl gemacht ;-)


Nach einer gut 30 Minuten kamen wir dann beim Gartenzwerg an. Er Stand noch immer einsam und alleine und bewachte seine mittlerweile schon sehr hoch gewachsenen Pflanzen. Das er sich nicht so einsam fühlte machten wir doch gleich ein Foto Shooting mit Germany´s next Garden Gnom Star!

 

 

Wir machten uns wieder auf den Rückweg und sahen einen etwas verunglückten Flussbarsch ... aber seht selbst.


Anke auf der weiteren Suche nach Fischen. Keine Ecke wurde ausgelassen um weitere Entdeckungen zu machen. Ob sie noch etwas findet?

 


Hier und da wurde auch in Richtung Oberfläche geschaut. Immer auf der Suche nach vielleicht doch noch größeren Fischen.

 


Größere Fische haben wir keine mehr entdeckt, aber dafür kleine Hechte im Schutze der Pflanzenwelt, sowie große Schwärme von Rotaugen.

 



 

Wir kamen schlussendlich immer näher in Richtung Ausgang. Mehrere alte kleine Baumstämme liesen sich gerade von der Mittagssonne anstrahlen.

 

Der Ausgang war erreicht ... wir stiegen aus dem Wasser heraus über die großen Stufen ... liefen in Richtung Parkplatz wo wir unsere Ausrüstung auseinander bauten und uns im Anschluss auf den Heimweg machten.

Hier noch ein paar Info´s zu dem Tauchgang:
Daten zum TG: Tiefe 12.8m, Tauchzeit 68min., Temp. Land/Wasser 24°C/16°C

Wednesday, May 2, 2007

Rotauge (Rutilus rutilus)

Rotauge (Rutilus rutilus)

 

  • Die Rotaugen erreichen eine Länge von 25 bis 45 Zentimetern, ein Gewicht von bis zu 1,5 Kilogramm und haben einen hochrückigen Körper mit grünlicher Ober- und weißer Bauchseite. Augen und Flossen sind rötlich.

  • Neben diesen Hinweisen wird zur Unterscheidung zudem herangezogen, dass das Rotauge zwischen Bauch- und Afterflosse eine gerundete Bauchkante in Gegensatz zur gekielten Bauchkante der Rotfeder hat und die Augen (oft nur im Vergleich feststellbar) wirklich rot im Gegensatz zum Goldgelb der Rotfeder sind.

  • Ein weiteres Merkmal ist die Anzahl der Schuppen in der Seitenlinie. Besitzt hier das Rotauge zwischen 39 und 48 sind dies bei der Rotfeder 40 bis 42. Ein weiterer, recht ähnlicher Fisch ist der Aland, der jedoch über deutlich mehr Schuppen verfügt (55-60) und einen gelben Augenkreis aufweist.

  • Zwischen Rotauge, Rotfeder, Aland und Brassen kommt es häufig auch zu Hybriden, also natürlichen Kreuzungen.

  • Das Rotauge hat keine Zähne, sondern zerkleinert seine Nahrung im sogenannten „Schlunddarm“.

  • Das Rotauge wird oft mit einer verwandten Art, der Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus), verwechselt, da sie sich sehr ähnlich sehen. Die Arten unterscheiden sich jedoch durch den Stand von Bauch- und Rückenflosse: Während sich beim Rotauge beide Flossen auf gleicher Höhe befinden, ist die Bauchflosse der Rotfeder leicht vorgezogen. Noch leichter fällt die Unterscheidung anhand ihrer Mäuler: Die Rotfeder hat ein oberständiges und das Rotauge ein endständiges Maul.


Bilder: Sascha Müller | Text: Wikipedia - Rotauge