Samstag, 21. November 2009

Tauchwochenende im dive4life

Am 21. November 2009 war es also soweit. Aufstehen um 6°° Uhr, anziehen, Kisten mit dem Tauchgepäck in den Lastenaufzug stellen, Auto beladen und schon ging es kurz vor 7°° Uhr nach Mannheim zu Marc, wo wir uns mit dem Rest der Taucherclique
  • Kathrin
  • Marc
  • Peter
  • Claudia & Udo
  • Ludolf & Daniela
  • Jürgen
  • Daniela
treffen. Kurz bevor Anke und ich bei Marc ankommen lächelten wir noch für den örtlichen Blitzkasten ;-( Eine blöde Erfindung. Egal, die gute Laune blieb und schon standen wir bei Marc vorm Haus. Ein Gewusel war das dort, alle fleißig am Kisten verstauen. Gefühlte 8°° Uhr war es dann glaub ich soweit und wir befanden uns auf dem Weg nach Siegburg. 200km Autofahrt lag nun vor uns, tja wäre da nicht diese Kreuzung gewesen wo ein Teil geradeaus gefahren und der Rest nach Rechts abgekommen ist. Es lebe das Navigationsgerät. *lach* An der ersten Tanke vor der Autobahnauffahrt sammelten wir uns erneut und schon ging es mit etwas Verspätung weiter. Eine kurze Kaffeepause bei Limburg Süd wurde noch eingelegt wo auch Ludolf fix Erdgas tanken konnte. Gegen 11°° Uhr etwa kamen wir dann auch alle in Siegburg an. Da standen wir nun vor dem dive4life. Kathrin durfte den Papierkram erledigen und so stand dem Taucherlebnis jetzt nichts mehr im Wege. Badesachen angezogen, Kisten zum Becken vorgebracht, Flaschen und Blei organisiert und ein kurzes Fotoshooing mit Anke und Kathrin.


Anke, Kathrin und ich tauchten dann auch gleich mal ab, mehr oder weniger. Wir hatten gerade die 5 Meter erreicht, als und die Luftblasen die von unten nach oben aufstiegen so einen Auftrieb verschafften, dass wir uns erstmal wieder an der Oberfläche befanden. Also gut auf zum 2. Versuch.


Geschafft ... wir waren am Boden des Tauchturms angekommen ... der Tauchcomputer zeigte 19.8 Meter an. Anke begann dann erst einmal mit dem Maskeausblasen, tja meine Finger sind schnell beim Auslösen *grins*

 

Die Maske sitzt, passt und hat Luft ;-) abschließend gab es ein freundliches lächeln für die Kamera von Anke, Kathrin & Marc ... sowie von Anke & mir.

 

In der Zwischenzeit ist auch Peter zu uns herunter gekommen und zeigte uns ebenfalls gleich einmal einen dicken fetten Grinser. Nein kein Tiefenrausch :-)


Der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz uns somit machten wir die Gegend unter Wasser unsicher. Wir fotografierten uns gegenseitig, legten uns auf den Boden und schauten in Richtung Oberfläche und tauchten durch die kleinen Höhlen.

 

 

 

 

Marc und Jürgen kamen dann auch zu uns herunter zum Fuße des Tauchturmes um die unendliche Tiefe des Beckens zu ergründen.

 

Zwischenzeitlich nutze die Zeit um sich in aller Seelenruhe seiner Maske zu widmen ... ausziehen ... anschauen ... anziehen ... ausblasen ;-)

 

Der Luftvorrat in der Flasche neigte sich dem Ende, es wurden noch ein paar Fotos für die Nachwelt geschossen bevor wir uns auf den Weg nach oben machten zum Sicherheitsstop auf 5 Meter für 3 Minuten.

 

 

 


Rundblick auf 20 Meter, der Blick nach oben und der Sicherheitsstop

An der Oberfläche angekommen fanden wir auch Claudia und Udo wieder ... naja wirklich verloren hat man in dem kreisrunden Becken ja niemand ;-)

 

Nach diesen ersten 40 Minuten unter Wasser stand jetzt die Erholung an und wir widmeten uns einer entspannten, lustigen Oberflächenpause.


Nach über einer Stunde Oberflächenpause stand nun der zweite Tauchgang an. Anke und ich holten uns frisch gefüllte Flaschen, montierten diese und schon ging es los ins Tauchbecken. Ab in die Tiefe und auf der Suche nach der 20 Meter Marke. Anke setzte sich dann erst einmal auf ihren "Hosenboden", aber auch dies half nichts. Der Tauchcomputer zeigte nur 19.8 Meter an.


Da wir so ziemlich alleine auf 20 Meter waren nutzen wir die Chance uns mit der kopflosen Statue gegenseitig zu fotografieren.

 

Ebenso durfte das Shooting mit der nackten Frau an der Wand nicht fehlen ... ruck zuck ... und das Foto war im Kasten oder besser gesagt auf dem Chip

 


Auf der weiteren Erkundungstour entdeckten wir sogar Atlantis ... also liegt es nicht irgendwo im Atlantik ... es liegt mitten in Deutschland *lach*

 

Auch dieser Tauchgang neigte sich so langsam dem Ende und wir machten unseren Sicherheitsstop an der oberen Ringbühne bei den Statuen und dem Bootswrack.

 

  

Genug vom Tauchen beschlossen Anke und ich uns einer ausgiebige Oberflächenpause zu genehmigen. Wir erkundeten das an den Tauchturm mit angeschlossenem Erlebnisbad. Nach einem mehr oder weniger abenteuerlichen Weg in Bad fanden wir auch Ludolf und Daniela. Wir gingen an die Glasfenster vom Tauchturm und entdeckten auch gleich Udo und Peter.

  

Anschließend stand das testen der Rutschenanlage an. Zuerst wurde die Röhren-Rutsche mit 42 Meter getestet. Naja ... vom Hocker hat die mich nicht gerissen. anschließend ging es zur Parallel Röhren-Rutsche á 45 Meter, mit Zeit- und Geschwindigkeitsmessung. Hui die hatte es in sich. Rasant ging es die 45 Meter in 3-4 Sekunden hinab. Genial und super schnell. Die musste einfach mehrmals herhalten, aber seht lieber selbst.


Parallel Röhren-Rutsche á 45 Meter, mit Zeit- und Geschwindigkeitsmessung

Last but not least ... die Reifenrutsche X- Tube mit 65 Meter. Da hieß es erst einmal ... wir warten bis eines der Kinder keine Lust mehr hat und ein Reifen für uns frei wird. Lange mussten wir nicht warten und Anke ergatterte ein Reifenexemplar. Es ging dann die Treppen hoch, wo sich krampfhaft die "Kleinwüchsige" an uns vorbei drücken wollten, aber leider ohne Chance :-)

 


Reifenrutsche X-Tube mit 65 Meter

Nach fast 3,5 Stunden Oberflächenpause waren Anke und ich wieder zurück am Tauchbecken. Nun war die Stunde von Marc angebrochen und er durfte ;-) seine Rescue 7 Übung ... bewusstloser Taucher an der Oberfläche ... absolvieren. Nach dem 3. Mal hab ich dann aufgehört zu zählen. Ja man kann auch im Wasser ins Schwitzen geraten.

 

 

 

 

 


Resuce 7 Übung - Bewusstloser Taucher an der Oberfläche

Anschließend tauchten Udo, das Opfer *grins* und ich zum letzten Mal für diesen Tag ab. Hinab in die Tiefe des Beckens mit Tauchlampe bewaffnet, da sich die Dunkelheit auch im Tauchbecken bemerkbar machte.


Der letzte Tauchgang ist beendet und die Ausrüstung wird verpackt. Anke war in der Zwischenzeit schon an der Hotellobby und hat uns zwei eingecheckt. Bepackt mit Kisten voll Tauchausrüstung ging es ins Hotelzimmer. Das Doppelzimmer super groß, gemütlich und Platz zum Aufhängen der Ausrüstung. Fix unter die Dusche und sich frisch gemacht fürs Abendessen. 20 Uhr in Deutschland, genauer gesagt in Siegburg, der Hunger wächst und hungrige Taucher wollen nur noch eins ... Essen !!!



 

Es ging zu Fuß in die city auf der Suche nach einem Lokal, einen Italiener, nein nicht unseres Vertrauens ;-), sondern einen den wir nach mehrmaligen nachfragen in einem Lokal am Weges Rand und durch Passanten ansprechen auf der Strasse gefunden haben. Jetzt hieß es im 1. Obergeschoss des Italieners Tische zusammenschieben. Gesagt getan ging es dann auch schon ans Bestellen ... aber zuerst nur die Getränke, was für den Kellner schone eine mehr oder weniger größere Herausforderung war. Die Getränke waren dann schon mal bestellt und es ging ans eigentliche, ja genau, etwas für den "kleinen Hunger" zu bestellen. Auch hier brachten wir den Kellner an die Grenzen seiner Möglichkeiten, aber nichts war unmöglich für ihn.

 



 

Peter und Kathrin bekamen ihren Wein, wo dann gleich einmal die Flasche wieder zurück ging. Bei der nächsten Flasche hatte der Kellner wohl ein glücklicheres Händchen und die Flasche Wein durfte am Platze verweilen ;-)

 

Das Essen kam dann auch und das Knurren des Magens verschwand. Jürgen bestellte nach dem Anblick seiner kleinen Portion Tortellinis gleich noch eine Pizza hinterher.

 

Gegen 23°° Uhr ging es zurück zum Hotel wo wir es uns noch in der Hotellobby gemütlich machten und den Tag bei einem kleinen Getränk ausklingen ließen. Ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende. Am Sonntag ging es dann nach dem Frühstück, Logbuch schreiben und anschließendem auschecken im Hotel wieder nach hause. Unterwegs machten wir noch einen Stopp an der Rastplatz bei Limburg Süd, bevor es dann auf die letzten Kilometer ging in Richtung Heimat.



Hier noch ein paar Info´s zu den Tauchgängen:
Daten zum 1.TG: Tiefe 19.8m, Tauchzeit 37min., Temp. Land/Wasser 25°C/26°C
OFP 1:10 Std.
Daten zum 2.TG: Tiefe 19.8m, Tauchzeit 44min., Temp. Land/Wasser 25°C/27°C
OFP 3:45 Std.
Daten zum 3.TG: Tiefe 19.8m, Tauchzeit 18min., Temp. Land/Wasser 25°C/27°C